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Abgelehnt. Und dann? Das macht den Unterschied.

Eine Absage ist nicht das Problem. Das Problem ist oft, was danach passiert, oder eben nicht passiert. Ich hab über die Jahre einen klaren Unterschied gesehen zwischen Menschen, die nach einer Absage schnell wieder Fahrt aufnehmen, und denen, die wochenlang feststecken.

Der erste Unterschied: Sich die Enttäuschung erlauben, aber mit einer klaren Frist. Ein Abend Frust ist gesund. Zwei Wochen Grübeln kosten dich Energie, die du für die nächste Bewerbung brauchst.

Der zweite Unterschied: Aus jeder Absage genau eine Erkenntnis ziehen, nicht zehn. Vielleicht war das Anschreiben zu allgemein. Vielleicht kam im Gespräch eine Frage, auf die du keine gute Antwort hattest. Nimm diese eine Sache mit, den Rest lässt du los.

Der dritte Unterschied: Parallel weiterlaufen lassen, statt zu pausieren. Wer nach einer Absage erst mal alle anderen Prozesse stoppt, um sich zu sammeln, verliert doppelt: Zeit und Momentum. Besser: mindestens eine neue Bewerbung pro Woche im Laufen halten, egal wie die letzte ausgegangen ist.

Und der vierte, oft unterschätzte Unterschied: Eine kurze, freundliche Rückmeldung an das Unternehmen schicken, auch nach einer Absage. Das kostet dich zwei Minuten und hält eine Tür offen, die später wieder aufgeht, wenn eine andere Stelle frei wird. Ich hab selbst Kandidat:innen ein Jahr später zurückgeholt, nur weil der Abschied professionell war.

Zeit ist Geld, also retten wir, was übrig bleibt.

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